10.06.2009

Lebenszeichen

Hallo,

es ist etwas Neues zu vermelden: wir haben einen neuen Künstler auf tontraeger-berlin.de.  Big Ben! Seine neue Platte "Redeemer" bekommt ihr seit ein paar Tagen bei uns. Genauso, wie sein Debüt "Left Hand's right doin'". Viel Spaß mit dem wavigen Pop/Rock, der zum Soundtrack Eures Sommers werden könnte!

Und wie immer: Musik aus Berlin für die ganze Welt!

19.09.2008

get the gig Teil 2

Nun ab zu den Veranstaltern

Man kann sich leicht einiges an Veranstaltungsorten im Internet zusammensuchen. Man kann diese Arbeit, genau wie das Anfragen auf die verschiedenen Bandmitglieder auch gut aufteilen. (z.B. nach Stadtteilen oder Bundesländern oder was weiß ich)

So, wie könnte nun die Ansprache aussehen?

Was mir dazu einfällt:

E-Mail: Es ist wohl die einfachste Art der Ansprache, aber ist sie auch die Beste? Ich denke es ist sehr einfach zu einer E-Mail nein zu sagen, oder? Vielleicht kennt man das ja aus seinem eigenen Mailverhalten.

(die gute alte) POST: Dies ist wohl die teuerste Möglichkeit, aber sie hat den Vorteil, dass der Veranstalter auf diesem Weg nicht so oft angeschrieben wird und er guckt oder hört sich die Band/ den Künstler vielleicht doch an, wenn er das Demo in den Händen hält.

Telefon: ein wenig schwierig, denn nicht jeder fühlt sich am Telefon wohl und kann auch immer auf die Rückfragen reagieren, aber: Es ist schwierig Euch abzuwimmeln. Falls der Typ, der sich ums Booking kümmert nicht da ist, fragt, wann er wieder da ist und ruft dann noch mal an. Außerdem bekommt man über diesen Weg gleich eine Reaktion und man weiß, ob grundsätzlich Interesse besteht oder ob es zwecklos ist.

Vorbei gehen: zeitintensiv. Aber: Man lernt sich persönlich kennen und es ist schon sehr schwer jemandem „nein“ ins Gesicht zu sagen. Man kann (skeptische) Nachfragen gleich beantworten. Das große Problem: man weiß nicht wann man dort hingehen soll, mit wem man reden soll und vielleicht ist er auch nicht da. Ich denke, aber, wenn man den Typen schon mal vor sich hat, wird er eher ja sagen, als in jedem anderen Anspracheweg.

Immer verdammt wichtig ist: Überprüft, ob Ihr alle Infos, Demos, Bilder etc mitgeschickt oder dabei habt. Überlegt Euch vorher, was der Veranstalter sucht und inwiefern Ihr es ihm geben könnt (z.B. wieviel Fans zieht Ihr üblicherweise). Was für Fragen könnte er Euch stellen und wie sehen Eure Antworten darauf aus. Und gaaaaaanz wichtig, überlegt Euch vorher, was Ihr wollt und wann Ihr (alle) Zeit habt. Den Terminplaner für einen verbindlichen Konzerttermin zur Hand zu haben sollte dann selbstverständlich sein. (Seid darauf gefasst als Anfänger erstmal nur Termine unter der Woche angeboten zu bekommen.)

Und dann? Habt Ihr wahrscheinlich eine ganze Menge Absagen und vielleicht auch ein paar Gigs. Die Absagen sind aber auch was wert. Geht einfach kurz in Euch und überlegt, weshalb es nicht geklappt hat. Vielleicht hat der Veranstalter das ja auch ganz klar gesagt (z.B. falsche Musikrichtung, noch zu wenig Fans...). Damit könnt Ihr (an Euch) arbeiten.
Entweder Ihr wisst, dass das eben ein Klub ist, den Ihr in der Combo wohl nicht bespielen werdet oder Ihr kommt später wieder, wenn Ihr besser seid...

14.09.2008

get the gig Teil 1

Das Ziel dieses Artikels soll es sein, Möglichkeiten zu zeigen, wie man ein Konzert bekommen kann und dafür wirbt. Ich denke das könnte jeden Musiker oder Künstler interessieren. Natürlich gibt es kein Patentrezept um an Konzerte zu kommen, aber ich habe mal ein paar Überlegungen angestellt, die vielleicht wichtig sein könnten.

Das Demo
Natürlich ist es nicht einfach einen Konzertveranstalter/Klubbesitzer oder schlicht den Typen, der sich darum kümmert, mit einem Demo zu überzeugen. Man braucht dafür ein Demo.
Nun die Frage, wie professionell muss das sein - Muss es die Studioaufnahme und eine gute Produktion sein oder geht es billiger? Ich denke, vielleicht man kann es in diesem Fall ganz simpel halten: mit einem Live-Mitschnitt. Ich denke, wenn der Live-Mitschnitt gut ist, wird es den Veranstalter am ehesten überzeugen, weil er gleich weiß, was er am Abend zu hören bekommt. Er weiß dann nicht nur, welche Musikrichtung zur Disposition steht, sondern er bekommt gleich noch einen Eindruck über die Live-Qualitäten der Band oder des Künstlers. Und das ist es, was am Ende überzeugen sollte. Ob die Aufnahme nun Studioqualität hat oder nicht ist, denke ich, zweitrangig. Außerdem glaube ich, dass nicht jeder der Veranstaltungstypen, ohne denen zu Nahe zu treten, Ahnung von Aufnahmen und Musikproduktionen hat. Selbst wenn etwas live nicht so geklappt hat, aber extrem witzig ist und das ganze Publikum mitgeht, kann das ja auch für die Entscheidung zuträglich sein.

Es gibt auf dem Markt zahlreiche Geräte, die sehr gute Live-Mitschnitte machen können und diese dann auch gleich in mp3/wav oder aif ausgeben.

Ich selbst besitze ein Gerät von M-Audio: den Mircotrack, den ich nur empfehlen kann. Diese Geräte sind ideal um Proben mitzuschneiden, Live-Mitschnitte zumachen oder einfach mal schnell eine Idee festzuhalten. Es sollte noch erwähnt werden, dass diese Geräte zum Teil auch dafür ausgelegt sind vor einer lauten PA Aufnahmen zu machen und deshalb auch dann noch gute Aufnahmen liefern, wenn ein hoher Schalldruck herrscht. Ich war echt begeistert, als ich mir die Resultate eines Konzertes anhörte, hätte nicht gedacht, dass es so gut funktioniert.

Internetauftritt
Meine persönliche Erfahrung mit Veranstaltern hat gezeigt, dass manche Ihre Auftritte mittels Myspace planen. Das heißt, sie lassen sich nur noch die Myspace-Seite geben und daran wird entscheiden, wer spielen darf und wer nicht.
Nun, da man ja Live-Aufnahmen hat, kann man diese schnell online bei Myspace hochspielen. Ist vielleicht auch eine ganz nette Sache mal einen Live-Mitschnitt neben den Studioaufnahmen zu haben. Auch für Eure Fans, die dabei waren.


viel Spaß bis zum nächsten Artikel. Euer Team von tonträger Berlin 

27.08.2008


Hallo Leute,

wir sind stolz Euch nach unserer Abwesenheit einige Neuerungen vorzustellen. Wir beschäftigen uns außerdem mit der Frage, wie Ihr www.tontraeger-berlin.de am Besten nutzen könnt.

Konzertkalender
Es ist nicht übertrieben, Berlin als die deutsche Hauptstadt der unabhängigen Musik-Szene zu bezeichnen. Jeden Abend kann man tolle Konzerte besuchen. Man muss nur wissen wer wo spielt... Eure Live-Auftritte unter die Leute zu bringen, ist das Ziel unseres Konzertkalenders. Je mehr drin steht, desto besser für Euch, die Fans und Berlin, deshalb haben wir ihn in stunden- ja tagelanger Arbeit repariert, so dass wieder Einträge gemacht werden können. Auch die Liste der angekündigten Konzerte ist (wie wir hoffen) übersichtlicher geworden. Falls dennoch Probleme auftreten sollten, bitte kurz bei uns melden, damit wir uns darum kümmern können. Also dann viel Spaß bei Eintragen und viel Erfolg.

Homepage
Wir haben noch etwas mehr an der Optik und Benutzerfreundlichkeit gefeilt und hoffen die CDs und Merchandisingartikel "unserer" Bands noch besser an den Fan bringen zu können...jetzt aber zur brennenden Frage:

Wie funktioniert das Verkaufen über www.tontraeger-berlin.de am besten?
Die Seite www.tontraeger-berlin.de ist in erster Linie eine Arbeitserleichterung für Euch: Wir kümmern uns um den Internetvertrieb für Eure CDs bzw. Fanartikel. Ihr gebt uns einfach Eure CDs/Fanartikel und habt mit dem Vertrieb im Internet an sich keine Arbeit mehr. Und da wir in Berlin sind, könnt Ihr auch schnell mal was vorbeibringen oder abholen. Die Sachen bleiben bis zum Verkauf Euer Eigentum. Wurde etwas verkauft, bekommt Ihr das Geld dafür nach Monatsende auf Euer Konto überwiesen.
Doch egal wie viel Geld wir in Werbung stecken. Wer könnte besser für eine CD/Fanartikel werben als Ihr selbst!? Darum verlinkt auf uns und lasst Eure Fans wissen, wo man Eure CD und Fanartikel kaufen kann. Wir können natürlich nur verkaufen, wenn Ihr auf Euer Angebot aufmerksam macht. Das geht z.B. bei Konzerten, bei myspace, auf Eurer Homepage!

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit,
Euer Team von tonträger Berlin

10.08.2008

tontraeger-berlin.de bis 25.08 nicht da

Die reparaturbedingte Funkstille dauert jetzt schon etwas länger und bis 25.08. werden wir leider keine Bestellungen bearbeiten können. Zum Einen erweist sich die Reparatur als etwas komplizierter als erwartet, zum Anderen sind wir mit Mann & Maus in Dessau und widmen uns Dessopolis.

Dessopolis ist eine Kinderstadt, in der Kinder von 7 – 14 Jahren spielerisch die Welt der Erwachsenen erkunden können. Es gibt dort eine eigene Währung und Bank, einen gewählten Stadtrat und Bürgermeister, ein Arbeitsamt und jede Menge Jobs, in denen sich die Kids ausprobieren und „Geld“ verdienen können. (Fast) alles wie im richtigen Leben.


Wie ausgerechnet wir dazu kommen? Wie so viele Berliner sind wir Zugezogene und stammen eigentlich aus der Region Dessau. Gemeinsam mit Freunden haben wir jahrelang gemeinnützige Aktionen veranstaltet. Vor 3 Jahren haben wir dann den Schritt gewagt und einen eigenen Verein gegründet. Letztes Jahr haben wir die erste Kinderstadt in Dessau organisiert, die ein so großer Erfolg war, dass wir das dieses Jahr mit viel Unterstützung wieder tun.

Da sind wir nun, morgen geht es mit den Aufbauten und letzten Vorbereitungen vor Ort los. Am Donnerstag startet endlich pünktlich zur letzten Ferienwoche Dessopolis. Dann heißt es 7 Tage lang „Kinder gestalten Ihre eigene Stadt“. Wenn die lieben Kleinen dann wieder brav die Schulbank drücken, werden wir noch die Spuren beseitigen. Und dann werden wir uns wieder genauso liebevoll um die Berliner Musikszene kümmern.

Gruß tontraeger-berlin.de

08.08.2008

Blinkende Buttons basteln - Tutorial

Blinkende und animierte Grafiken sind so etwas wie der Herzschlag von Web 2.0 und MySpace. Für alle, die sich schon immer mal eine eigene blinkende Grafik basteln wollten -und das natürlich kostenlos- ist dieses Tutorial gedacht.

Ganz allgemein wird eine Animation im .gif Format erstellt. Dieses Grafikformat lässt Transparenz sowie eine begrenzte Farbigkeit zu und es ist nach Ablauf aller Patente inzwischen frei verwendbar. Die Animation entsteht durch ein nacheinander Anzeigen von Einzelbildern (in unserem Fall: Ebenen). Mehr zu .gifs bei http://de.wikipedia.org/wiki/Graphics_Interchange_Format.

Wir werden in diesem Tutorial einen Button basteln, der von einer Farbe zu einer anderen Farbe mit Schrift wechselt und wieder zurück, um die Grundtechnik der .gif-Erstellung abzudecken.

  1. Das Programm: Ich benutze Gimp, eine kostenlose Open Source Bildbearbeitung. Gimp ist von der Ausrichtung her vergleichbar mit Photoshop, aber etwas einfacher gehalten (und ungleich preiswerter, grins). Man kann es unter http://www.gimp.org/ herunterladen. Das Installieren geht automatisch und recht schnell.
  2. Gimp starten und unter "Datei/neu" ein neues Bild (hier Größe 300x300px) anlegen. Die Ebene "Hintergrund" ist damit bereits angelegt(ganz rechts im Bild).
  3. Jetzt eine neue zusätzliche Ebene anlegen. Dazu im rechten Fenster auf das leere Blatt drücken und im darauf folgenden Dialog die gleiche Größe und Transparenz wählen.
  4. Durch klicken auf "Hintergrund" im Ebenenfenster die Hintergrundebene zur Bearbeitung aktivieren. Jetzt mit dem Füllwerkzeug mit einer schicken Farbe füllen. Dazu im linken Fenster auf den Farbtopf klicken (2x, er ist dann dunkelgrau unterlegt) und weiter unten auf das obere Viereck klicken und eine Farbe auswählen. Dann in das Quadrat klicken.
  5. Im Ebenenfenster auf die neue (2.) Ebene klicken. Diese wie oben beschrieben mit einer anderen Farbe füllen. Diese Ebene wird die erste optisch überdecken. Über die "Augen"-Schaltfläche im Ebenenfenster kann sie ausgeblendet werden.
  6. Im linken Fenster auf das große A klicken, dann 2x in das Bild. Ein Eingabefenster erscheint... die gewünschte Nachricht eingeben und im Fenster links unten Form und Farbe anpassen.
  7. Jetzt haben wir 3 Ebenen. Wir wollen aber nur 2 verschiedene Bilder im Button angezeigt haben. Deshalb, wenn alle Sachen fertig sind, die Schrift und 2. Ebene zu einer verbinden (danach werden Änderungen nur durch Rückgängig machen der Verbindung möglich). Dazu die Schriftebene aktivieren und dann Ebene/nach unten vereinen auswählen.
  8. And this is, where the magic happens: Datei/speichern wählen und dann z.B. blink.gif als Dateinamen wählen. Speichern.
  9. Im neuen Dialog "Als Animation speichern" aktivieren und die indizierte Palette wählen. Exportieren.
  10. Im neuen Dialog "unendliche Schleife", die Länge der Anzeige der einzelnen Bilder (hier eine halbe Sekunde) und die Art des Übergangs auswählen. Speichern.
  11. gif im Browser oder einem Vorschauprogramm ansehen! (und ggf weiterfrickeln)
Bitte auf das rote Quadrat klicken.

Viel Spaß damit,
Christina

02.08.2008

Bauarbeiten

Wie vielleicht bemerkt wurde, sind wir gerade nicht online zu erreichen. Das hat den simplen Grund, dass unsere Homepage (oder besser: das Programm hinter der Homepage) gerade geupdated wird. Ab Sonntag geht dann alles wie bzw besser als vorher. Der Konzertkalender nimmt dann z.B. endlich wieder neue Einträge an, und ein paar Unebenheiten in der Optik werden auch gleich mit ausgebügelt.

Für alle, die sich wundern was denn da unter unserer Seite läuft: es ist drupal. Drupal ist ein kostenloses Open Source ContentManagementSystem. Das heisst praktisch: wir müssen unseren Webmaster nur ganz selten belästigen (so wie dieses Wochenende), neue Einträge und Produkte können wir einfach selbst erstellen. Dieses System hat unzählige Zusatzmodule und Designvorlagen, die wie drupal selbst unter www.drupal.org kostenlos runtergeladen werden können. Einfache Seiten lassen sich damit auch ohne Hilfe von außen erstellen. Bei komplizierteren Dingen, wie Shops oder gaaaanz persönlichen Anpassungen, sollte man mit html und css, im Falle des Shops sogar mit php umgehen können. Ihr könnt aber auch einfach unseren Shop nutzen - dafür machen wir uns ja die Arbeit. ;)

Falls Interesse besteht berichten wir an dieser Stelle demnächst nochmal etwas ausführlicher über die Möglichkeiten, die Drupal bietet.

LG Christina

PS: Danke Crischan